Die Infrastruktur für Wasserver- und -entsorgung ist in Entwicklungsländern oft schlecht. Daher gibt es insbesondere in urbanen Gegenden eine Vielzahl an Kleinstunternehmern, die Wasser mittels Schubkarren, Kiosken oder Tankwagen bereitstellen. Während bei landwirtschaftlicher Nutzung in erster Linie ein mengenmäßiges Wasserproblem besteht, zeichnet sich die Trinkwasserversorgung durch qualitative Mängel aus:
Vielfach ist das Wasser mit krankheitserregenden Keimen oder Schwermetallen versetzt.
Da Hausanschlüsse zwar geringe laufende Kosten verursachen, aber mit hohen Investitionskosten verbunden sind, haben die meisten Slums keine zentrale Wasserversorgung. So sind viele Menschen in Armut darauf angewiesen, ihr Wasser von teureren Kleinstdienstleistern zu beziehen oder selbst weite Strecken zu laufen, um Wasser zu holen. Durch die fehlende Aufbereitung des Wassers aus Flüssen und Seen sind Durchfallerkrankungen weit verbreitet.
Weitere Beispiele:
Manila Water Company und zum Siemens Safe Water Kiosk.