Die medizinische Versorgung ist in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern mangelhaft, und wirkungsvolle Medikamente sowie ärztliche Behandlungen sind für Arme oft nicht erschwinglich. Häufig wird von Armen kein Arzt konsultiert: Selbstmedikation ist typisch.
Häufigste Krankheiten und Todesursache bei Menschen in Armut sind Infektionskrankheiten wie Durchfall, Malaria, Komplikationen bei Schwangerschaften und gerade auf dem afrikanischen Kontinent HIV/AIDS. Große Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung sind die mangelnde Hygiene, die schlechten Unterkünfte und geringes Wissen über die Ursachen und Übertragung von Krankheiten.
Als Zulieferer können gerade Menschen im ländlichen Raum Rohstoffe für die Medikamentenherstellung gewinnen.
Erkrankungen werden oft nicht behandelt und führen damit zu Arbeitsunfähigkeit oder gar zum Tod. Beispiele sind die Augenkrankheit Grauer Star, die ohne Behandlung zur Erblindung führt, oder HIV/AIDS, dessen Ausbruch mit Medikamenten verlangsamt werden kann.
Gerade in ländlichen Gegenden gibt es nicht genügend Ärzte und Apotheken. Einrichtungen der staatlichen Gesundheitsversorgung sind oft schlecht besetzt. Tagelange Reisen in das nächste Krankenhaus und stationäre Aufenthalte an heimatfernen Orten können sich viele Familien nicht leisten. Wenn sie unabdinglich sind, stürzen hohe Kosten Familien nicht selten in bittere Armut.
Weitere Beispiele:
SAFO, ATOS, Allianz, Aravind und VisionSpring.