1,6 Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen Strom. Energie zum Kochen, Heizen, zum Antrieb von Maschinen und zur Lichterzeugung gewinnen sie aus Benzin, Gas, Holz oder Batterien. Brennstoffe wie Petroleum sind nicht nur ineffizient und teuer, sondern auch schädlich für Gesundheit und Umwelt. Am schlechtesten ist die Energieversorgung in Afrika, wo in Ländern wie Ruanda oder Uganda in ländlichen Gegenden der Anteil der Haushalte mit Stromanschluss unter 10 Prozent liegt.
Für die 1,6 Milliarden Menschen ohne Strom sind Maschinen und moderne Kommunikationsmittel nutzlos, mühsames Holzsammeln frisst potentielle Zeit für Arbeit oder Schulbesuche.
Wenn Petroleum oder Holz in Innenräumen verbrannt werden, entsteht schädlicher Rauch. 1,6 Millionen Menschen sterben laut WHO jährlich an den Folgen dieser Zustände. Zudem ist die Feuer- und Verletzungsgefahr erheblich.
Auch die Umwelt wird durch den CO2-Ausstoß belastet.
Im Vergleich zu Strom aus dem Netz sind die verfügbaren Energielösungen erheblich teurer. In Bangladesch kostet in netzfernen Gebieten die Nutzung von Energie (Kerosin, Batterien etc.) umgerechnet 1,60 EUR pro Kilowattstunde, also 10-mal mehr, als ein Privatverbraucher in Deutschland für Strom bezahlt. Viele Haushalte geben bis zu 50 Prozent ihres monetären Einkommens für Energie aus.
Weitere Beispiele:
INENSUS Senegal, MicroEnergy International, D. Light Design, und BSH Protos